Puh … das war’s! Ab diesem Freitag bin ich mit meinem Studium durch und bald bin ich dann ein fertig gebackener Bachelor.


Raubkunst mit unklarer Provenienz wie dieses Gemälde taucht oft in den Hinterzimmern deutscher Museen auf.

Am 03. Dezember 1998 haben 44 Staaten die Washingtoner Erklärung unterschrieben und damit einen Meilenstein für die Provenienzforschung gesetzt. Zehn Jahre danach kann ein erstes Resümee gezogen werden: In Deutschland gibt es bis heute keine “gerechten und fairen Verfahren” (Washingotner Erklärung, Paragraph 8 ) um NS-Raubkunst den ursprünglichen BesitzerInnen oder deren Nachkommen zurück zu erstatten. In meiner Hausarbeit zu dem Seminar “Geschichtskultur” habe ich die unterschiedlichen Lösungsstrategien zum Umgang mit Raubkunst in Deutschland und den Niederlanden einander gegenüber gestellt und mit den aktuellen Forschungsergebnissen über Geschichtsbewusstsein als psychologische Fundamentalkategorie verglichen.

Raubkunst und Geschichtsbewußtsein (pdf)

So sehen sie aus, die Oldenburger. Foto von “Admiral von Schneyder

Die OldenburgerInnen dümpeln an einem ihrer freien Samstage auf dem Kanal. Die 10. Waschzuberregatta findet statt, die Sonne scheint und die Kinder spielen am Ufer. Aber aus irgendeinem Grunde liegt ein widerwärtiger Gestank in der Luft. Die OldenbürgerInnen in den Waschzubern ahnen nicht, was vor sich geht. Noch während sie still sitzen und versuchen zu begreifen, was vor sich geht, marschiert eine angemeldete Nazi-Demo durch die grauselige Normalität des Oldenburger Stadtteils Donnerschwee.

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Moderne Hirnforschungen stellen das traditionelle Konzept des freien Willens in Frage. Angeblich können WissenschaftlerInnen mit ihren Maschinen durch ein Experiment feststellen, welche Entscheidung ein Mensch treffen wird, noch bevor er oder sie selbst bewusst darüber nachgedacht bzw. einen Entschluss formuliert hat. Den Gegnern dieser Haltung geht langsam die Luft aus - denn sie können ihre Argumente nicht mit so glaubwürdig erscheinenden Ergebnissen aus Experimenten und Studien stützen.

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Jewish Memorial

Das jüdische Mahnmal, fotografiert von George.

Unter sanften Hügeln, die von blühendem Heidekraut überwachsen sind, liegen die Leichen von zehntausenden rassisch, politisch und grundlos Verfolgten und Ermordeten. Mit einem Seminar aus dem geschichtswissenschaftlichen Institut der Uni Oldenburg habe ich das ehemalige Konzentrationslager Bergen-Belsen besucht. Um 8.00h früh fuhren wir in Oldenburg los und kamen nach zwei Stunden Busfahrt vor dem Eingang der Gedenkstätte an. Wir hatten etwas Zeit, bis unsere Führung beginnen sollte, also sahen wir uns zur Vorbereitung einen Film 30 minütigen an, der aus den Aufnahmen des britischen Militärs zusammengeschnitten war. Ich gebe hier einen Teil der Geschichte des Konzentrationslagers wieder und schildere meine Eindrücke von dem Tag in der Gedenkstätte

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An der Uni Oldenburg gilt ist es gerade als schick, sich über eine Kunst-Installation lustig zu machen, die Olafur Eliasson an den Uni Gebäuden angebracht hat. Es handelt sich bei der Installation um einen lumineszierenden Ring, der an einer Brücke zwischen zwei Gebäuden angebracht wurde. Ich habe mal zwei Fotos für euch geschossen. Da kann man auch erkennen, dass es Farbübergänge gibt.

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Die Kölner Geographin Frauke Kraas erkundet die Infrastruktur in einer Global City …

“Neue Wege in der Wissenschaftskommunikation” wollte die DFG mit dem Format “Science TV” einschlagen. In der nun veröffentlichten Zwischenbilanz rühmt sich die DFG mit der “überwältigenden Resonanz” - womit aber nicht gesagt ist, ob nun gejubelt wurde, oder ob es Beschwerden hagelte. Denn eigentlich ist Science TV nur ein verkaufsfördernder Etikettenschwindel. Die Internetseiten des Science TV sind ganz ostentativ auf Webzwonull getrimmt: die Flash Videos, die runden Ecken und eine Tag-Cloud sollen zusammen den Eindruck vermitteln, dass es sich hier um ein - auf Wissenschaft spezialisiertes - deutsches You Tube handelt.

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Eigentlich hat die Globalisierung erst eingesetzt, als die Menschen in der Lage waren, den Globus von außen zu betrachten. Von dort aus erscheint unsere Erde als der “blaue Planet” - Wasser ist der Ausgangspunkt allen Lebens. Menschen können nicht mehr als ein paar Tage ohne frisches Wasser überleben. Moderne Zivilisationen verbrauchen aber viel mehr Wasser, als für das rein körperliche Überleben notwendig wäre. Gleichzeitig fassen die Bewohner der “entwickelten Welt” die Wasserversorgung als gegebene Leistung der anonymen Infrastruktur auf. Die Vereinigten Staaten, einer der größten Wasserkonsumenten der Welt, hat seinen Verbrauch im Laufe der letzten 100 Jahre exponentiell vermehrt. In den 35 Jahren zwischen 1950 und 1985 hat sich deren Wasserverbrauch allein verdreifacht, von 34 Billionen Gallonen pro Tag zu ca. 90 Billionen Gallonen pro Tag. Bis 1990, also im Laufe von nur 5 Jahren, ist diese Zahl auf 339 Billionen Gallonen pro Tag hochgeschnellt. Einer der Hauptgründe ist das (exponentielle) Bevölkerungswachstum.

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Polnische Mordbanden schießen aus dem Hinterhalt! Die verbrecherischen Propagandisten der polnischen Medien-Mafia haben zuletzt geschmacklose Bildermanipulationen unserer nationalen Helden abgedruckt. ZU Unrecht bringen sie die unverkrampften deutschen Patrioten mit der Vergangenheit des 20. Jahrhunderts in Verbindung. Doch die ehrlichen Journalisten der Springer-Presse verteidigen das deutsche Volk in der Öffentlichkeit. “Hetze gegen unsere EM-Mannschaft. Polen eröffnen Fußball-Krieg.” Mitten im schönsten Sport-Frieden schlugen die polnischen Medien-Granaten in die Köpfe aufrechter deutscher Fußballfans und BILD LeserInnen ein.

Jetzt, im Zeichen ernster polnischer Bedrohung, wird sich Deutschland wehren! So kündigt auch Alex E. aus Augsburg völlig zu recht auf bild.de an: “Spätestens wenn wir sie am Sonntag wieder überrennen wissen sie was Sache ist!” Dann wird es wieder heißen: “Seit 5 Uhr 45 wird jetzt zurückgeschossen!”

(Für alle geschichtsvergessenen Deutschen aus der dritten Generation sei der folgende Hinweis auf eine Wochenschau aus dem Dezember 1939 gestattet. Für die schlechte Qualität entschuldige ich mich. Es geht aber auch mehr um den Kommentar aus dem Off.)

Am 04.06. wurde auf einem sehr prominenten Programmplatz ein interessantes Interview mit Gesine Schwan gesendet, und zwar um 20.15h in der ARD. Gesine Schwan hat 15 Minuten eigentlich nichts anderes gemacht, als sich durch geschickte Ausweichmanövern um konkrete Aussagen zu drücken. Von zwei versierten Interviewern in die Mangel genommen, betont sie oft, dass “Politik ein Prozess” sei, dass man niemanden auf die reine Parteimitgliedschaft zurückwerfen könne, weil ohnehin keine Partei ein “homogener Block” sei - auch nicht die Linke. Immer, wenn sie Politik als einen Prozess beschreibt, macht sie eine Geste, als ob sie etwas durchwalkt. Nachdem sie das gefühlte 100 Mal durchgespielt hat, wirkt sie doch ein bißchen nervös, das Lächeln kommt etwas angestrengt rüber und sie ist sichtlich genervt.

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