Nachhaltigkeitsforschung muss auch Friedensforschung sein

Das BMBF ist vor kurzem mit einer neuen Internetseite zur Nachhaltigkeitsforschung ans Netz gegangen. Neben wirtschafts- und geowissenschaftlichen Themen gibt es auch einen Bereich mit der Überschrift Gesellschaft. Dort bekommt man Informationen zur sozio-ökonomischen Forschung und anderen Themen. Eine überschrift geht so: Friedensgestaltung.

Ein kleiner Einführungstext macht nebst einem aussagekräftigen Symbolbild auf die gestiegene Bedeutung der Friedens- und Konfliktforschung in Wissenschaft und Politik aufmerksam. Darunter schlüsselt sich das Thema auf: In einen einzigen Berichtspunkt: Die Minendetektion. Ein wichtiges, gleichsam nicht unbedingt sozialwissenschaftliches Thema.

Den MitarbeiterInnen des BMBF hat offensichtlich noch nicht gedämmert, dass Fragen der Nachhaltigkeit, zum Beispiel der Energieressourcen, unbedingt auch Fragen der Friedensforschung sind. Wo Menschen durch militärische und zivile Kräfte Gewalt erfahren, weil ein Kampf um knappe Rohstoffe wie Öl, Wasser oder Luft entbrennt, ist die Frage nach den „Bedürfnissen der gegenwärtigen Generation und der Gefährdung der Möglichkeiten der zukünftigen Generationen“unbedingt zu stellen.

Peak Oil
Symbolfoto von indeepdark.
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