Archive for the ‘Wissenschaftskommunikation’ Category

Mit dem Bachelor-Abschluss, den ich seit einigen Wochen habe, kann ich nicht promovieren. Dieser erste akademische Abschluss ermöglicht eigentlich keinen Einstieg in die wissenschaftliche Arbeit, z.B. weil er als Qualifikation zur wissenschaftliche MitarbeiterIn nicht ausreicht. Noch gibt es kaum Möglichkeiten, vor dem Bachelor-Abschluss oder sogar schon davor wissenschaftlich zu arbeiten. Dabei gibt es sogar Master-Programme, für die eigene wissenschaftliche Publikationen vorausgesetzt werden.

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Seit dem 23.  September 2008 lebt die Erde angeblich „auf Ökopump“ – so formulierte es jedenfalls die taz an eben jenem Tag. Damit ist gemeint, dass die natürlichen Ressourcen, die für das Jahr 2008 zur Verfügung stehen, ab diesen Zeitpunkt verbraucht sind und „die Menschheit“ nun die Kapazitäten der Zukunft schon im Vorfeld belastet. Das heißt, dass die Treibhausgase, die durch menschliche Aktivität  emittiert werden, nicht mehr von der Natur verarbeitet werden können. Das gleiche gelte für den Müll.

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Die Kölner Geographin Frauke Kraas erkundet die Infrastruktur in einer Global City …

„Neue Wege in der Wissenschaftskommunikation“ wollte die DFG mit dem Format „Science TV“ einschlagen. In der nun veröffentlichten Zwischenbilanz rühmt sich die DFG mit der „überwältigenden Resonanz“ – womit aber nicht gesagt ist, ob nun gejubelt wurde, oder ob es Beschwerden hagelte. Denn eigentlich ist Science TV nur ein verkaufsfördernder Etikettenschwindel. Die Internetseiten des Science TV sind ganz ostentativ auf Webzwonull getrimmt: die Flash Videos, die runden Ecken und eine Tag-Cloud sollen zusammen den Eindruck vermitteln, dass es sich hier um ein – auf Wissenschaft spezialisiertes – deutsches You Tube handelt.

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